Bergrennen Gurnigel

Ein weiteres Highlight im Schweizer Rennkalender

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Wenn das Wetter einigermassen mitspielt, zieht das Gurnigel-Rennen jeweils über 15 000 Besucher an. Dies kommt nicht von ungefähr, hat sich doch diese Traditionsveranstaltung, die 1910 erstmals stattfand, seit Jahren als eines der Highlights im Schweizer Rennkalender etabliert. Sie bietet einerseits ideale Bedingungen für das Publikum, erlauben doch die Naturtribünen einen optimalen Blick auf die interessantesten Partien der 3,5 Kilometer langen Strecke zwischen Dürrbach und dem Gurnigelbad. Andererseits gehört der Gurnigel aber auch in Sachen Teilnehmerzahlen stets zu den Spitzenreitern. Für die Fahrer ist neben dem grossen Zuschaueraufmarsch der hohe Schwierigkeitsgrad der Piste motivierend, denn hier ist ein leistungsmässig optimales Fahrzeug allein noch keine Erfolgsgarantie.

Seit das Bergrennen vor den Toren Berns am zweiten Septemberwochenende stattfindet, müssen sich die besonders angefressenen Fans auch nicht mehr zwischen dem Gurnigel und dem Formel-1-Grand-Prix in Monza entscheiden. Im Gantrischgebiet fehlt zwar der Glamour, den die sogenannte Königsklasse bietet, dafür kann man sich hier entlang der Strecke frei bewegen, nach Belieben durch das Fahrerlager schlendern und mit den Piloten plaudern. Rennsport zum Anfassen heisst die Devise des auch für eine Familie erschwinglichen Schweizer Bergrennens.

Dank seiner Position als zweitletzter Lauf zur Schweizer Bergmeisterschaft können die Zuschauer nicht selten zumindest in einer der Kategorien die Entscheidung um den Titel «live» miterleben. Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Zeilen ist es zu früh, um über die Favoriten der Saison 2017 zu sprechen, aber auch heuer wird die Schweizer Bergelite am 9. und 10. September zweifellos vollzählig im Bernbiet auftauchen. Genauso interessant wie die Frage, ob Eric Berguerand heuer den fünften Tagesssieg in Folge feiern kann, sind die Kämpfe in den zahlreichen Kategorien.

Für Motorsport-Begeisterte, bei denen die «guten alten Zeiten» im Vordergrund stehen, lohnt sich der Besuch des Gurnigel-Rennens ebenfalls. Wie üblich tragen die FHRM-Mitglieder mit ihren alten Töffs und Gespannen im Bernbiet einen Lauf ihrer Meisterschaft aus, und für die historische Komponente im Autosektor sorgt wiederum eine Sonderschau, die 2017 den Namen Special Race Cars by Opel trägt. Sie ist – wie der Name besagt – der im Motorsport seit Jahrzehnten präsenten Rüsselsheimer Marke gewidmet, und die Exponate können sowohl bei Demofahrten auf der Piste als auch in einem Zelt neben dem Start bewundert werden.

Reservieren Sie also in Ihrer Agenda schon jetzt den 9. und 10. September 2017. Auf www.gurnigelrennen.ch erfahren Sie laufend News und Details zur Veranstaltung.

Bilder: Verein Bergrennen Gurnigel

Autor: Verein Bergrennen Gurnigel

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