Gempen Memorial vom 23. September 2017

Historische Rennatmosphäre zum Anfassen

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Das Gempen Memorial bietet eine Rennatmosphäre wie vor 100 Jahren. Am Samstag, 23. September 2017, wird der Mythos von 1911 zum dritten Mal wieder zum Leben erweckt!

Fasziniert von der Technik und Ästhetik der Classic Cars werden wohl wieder tausende Fans historischer Fahrzeuge zum Gempen strömen, um das Revival des Mythos von 1911 hautnah mitzuerleben. Das Gempen Memorial ist gleichzeitig ein exklusiver Event für Liebhaber alter Automobile, ein Oldtimerfest für die ganze Familie und ein gesellschaftlicher Anlass in einem unvergleichlichen Ambiente – historische Rennatmosphäre zum Anfassen.

Der Mythos von 1911 lebt!

Das Gempen Memorial knüpft an die Tradition der Originalveranstaltung von 1911 an. Damals wurde in einer spannenden Bergprüfungsfahrt die «schnellste» Fahrzeit von Oberdornach nach Gempen unter den sehr unterschiedlich motorisierten Fahrzeugen mit einer komplexen Korrekturformel ermittelt. Vor der faszinierenden Kulisse von teilweise über 10‘000 Zuschauern folgten in den 20er-Jahren ein paar echte Bergrennen. Nach der vorerst letzten Veranstaltung im Jahre 1947 erweckte die Classic Gruppe des ACS beider Basel im Jahre 2011 den Mythos «Bergprüfungsfahrt» zum 100. Jubiläum des ersten Wettbewerbs wieder zu neuem Leben.

Präzision statt Tempo

Beim Gempen Memorial messen sich die Fahrerteams auf der attraktiven Bergstrecke am Fusse der Gempenfluh auf kurvenreichen 5200 Metern beim möglichst exakten Erreichen der eigenen Zeitvorgabe aus dem Trainingslauf. Es gewinnt also nicht der schnellste Fahrer von Dornach nach Gempen, sondern der Teilnehmer mit der besten Taktik und dem präzisesten fahrerischen Können. Am 1. Memorial ist der Sieger sogar bis auf 1/100 Sekunde an seine Zeitvorgabe heran gefahren. Auch wenn die maximal zulässige Durchschnittsgeschwindigkeit reglementarisch auf 49,9 km/h begrenzt ist, werden die automobilen Preziosen am Gempen stellenweise doch ziemlich flott um die 30 Kurven ziehen.

Interview mit Stephan Kestenholz, Obmann des 3. Gempen Memorials

Herr Kestenholz. Wo liegt Ihre Motivation, bereits zum dritten Mal für einen solchen Gross- Event verantwortlich zu zeichnen?
Es ist meine Verbundenheit mit dem ACS, mit den Classic-Cars, aber auch die Freude, zusammen mit einem motivierten Team einen solchen Anlass auf die Beine zu stellen.

Was sind die wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Anlass?
Einerseits ist es natürlich immanent wichtig, dass sich keine Unfälle ereignen. Da investieren wir ausserordentlich viel. Anderseits ist es die aktive Unterstützung von unzähligen Helfern, das grosszügige Engagement von Sponsoren und Gönnern, aber auch das Wohlwollen der Behörden, ohne die ein solcher Anlass gar nicht realisiert werden könnte. Und nicht zuletzt spielt selbstverständlich auch das Wetter eine wichtige Rolle. Bei Regen, was wir nicht hoffen wollen, ist der Publikumsaufmarsch sehr viel geringer.

Wenn ich am Gempen Memorial selbst mitfahren möchte, was muss ich dann tun?
Auf der offiziellen Website ‚gempen-memorial.ch‚ finden interessierte Teilnehmende alle wichtigen Informationen.

Was muss ich als Besucherin oder Besucher wissen?
Bereits ab 7 Uhr werden wohl über 100 Classic-Cars auf die technische Wagenabnahme warten. Um 9:15 beginnen die Trainingsläufe. Danach wird es ernst: Von 10:30 bis 17:30 Uhr finden die Wertungsläufe und um 18:15 dann die Siegerehrung statt.

Sowohl beim Start als auch beim Ziel gibt es zahlreiche Verpflegungsmöglichkeiten und viele schöne Fahrzeuge zu bestaunen. Das Fauchen, Knattern und Brummen der Motoren sowie die Rennsport-Atmosphäre bieten ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie. Der Eintritt kostet 5.- Franken pro Person. Kinder bis 16 Jahre sind kostenlos. Falls möglich empfiehlt sich eine Anreise mit dem ÖV.

Weitere Informationen auf:
http://www.acsbs.ch/ch-de/sektionen/basel/motorsport/gempen-memorial.asp

Autoren: Christian Greif & Stephan Kestenholz

Bilder: ACS beider Basel

Autor: Christian Greif

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