Zentralpräsident des Automobil Clubs der Schweiz

Zentralpräsident des Automobil Clubs der Schweiz

MIT UMSICHT UND RÜCKSICHT IN EINE VIELVERSPRECHENDE ZUKUNFT

Der neue Zentralpräsident des Automobil Clubs der Schweiz (ACS) will, dass rasch wieder Ruhe einkehrt. Die Rechtsstreitigkeiten sollen – wo immer möglich – beigelegt und die Wogen wieder geglättet werden. Zudem will Nationalrat Thomas Hurter die Meinungsfindung noch breiter abstützen und so dem ACS zu alter Stärke zurückverhelfen.

Um es vorwegzunehmen: Ich habe grossen Respekt vor dem Amt des Zentralpräsidenten des Automobil Clubs der Schweiz. Und zwar in zweierlei Hinsicht: Zum einen ist mir sehr wohl bewusst, dass der ACS in den letzten Monaten an Goodwill verloren hat – nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch bei den Mitgliedern. Den entstandenen Schaden wieder zu richten, wird eine meiner zentralen Aufgaben sein.

«Ich bin überzeugt, dass es dem ACS gelingen wird,
die Wogen wieder zu glätten.»

Zum anderen gehe ich mit Respekt an die mir gestellte Aufgabe heran, habe ich mir doch hohe Ziele gesteckt. Der Automobil Club der Schweiz war schon immer und bleibt «mein Club», meine verkehrspolitische Heimat, wenn es um inhaltliche Fragen gegangen ist. Umso mehr ist mir persönlich sehr viel daran gelegen, dass sich der ACS wieder (und zwar rasch!) auf seine Kernaufgabe, die Interessenwahrung der Automobilistinnen und Automobilisten, konzentriert. Ich bin überzeugt, dass es dem ACS gelingen wird, die Wogen wieder zu glätten. Hierzu müssen prioritär die gerichtlichen Auseinandersetzungen so rasch als möglich beigelegt werden. Dass dies von allen Seiten gewisse Kompromisse erfordert, ist mir bewusst. Doch wenn es den Konfliktparteien tatsächlich um das Wohl und Ansehen des ACS geht, werden sie bereit sein, die nötigen Schritte zu machen.

Schliesslich wird es parallel dazu aber auch notwendig sein, den ACS und seine Entscheidungsfindungen noch breiter abzustützen. Die Mitglieder und vor allem die für sie zuständigen Sektionen müssen systematischer und kontinuierlicher mit einbezogen werden, wenn es darum geht, strategische Entscheide zu treffen.

Damit wird es in den kommenden neun bis zwölf Monaten also auch darum gehen, die Strukturen des ACS zu überdenken und so auszugestalten, dass er seine Schlagkraft und sein beachtliches Potenzial optimal ausspielen kann. Denn eines ist sicher: Die Automobilisten in der Schweiz brauchen einen starken ACS, der ihre Anliegen und Bedürfnisse konsequent verteidigt.

Thomas Hurter

NR Thomas Hurter,
Zentralpräsident Automobil Club der Schweiz

ÜBER DEN NEUEN ZENTRALPRÄSIDENTEN

Im Nationalrat hat sich der neue ACS-Zentralpräsident Thomas Hurter als Verkehrs- und Sicherheitspolitiker einen Namen ge- macht. Während zwei Jahren (bis November 2015) präsidierte er die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates. Der 52-jährige Schaffhauser wird als kollegial, umgänglich und diskussionsbereit wahrgenommen. Er wurde 2015 als Bundesrat gehandelt.

Der zweifache Familienvater ist seit 22 Jahren Mitglied des ACS, seine Frau Vize-Präsidentin der Sektion Schaffhausen. Hurter ist ehemaliger Berufsmilitärpilot, seit 1993 Linien- pilot und seit 2002 Inspektor der fliegerischen Berufseignungsabklärung. Aktuell fliegt der Schaffhauser einen A330-Langstrecken- jet der SWISS. Zum Ausgleich betreibt er viel Sport und liebt insbesondere das Skifahren und das Rudern (Text Markus Rutishauser).

 

Autor: Thomas Hurter

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