87. Automobil-Salon in Genf

Ungebrochene
Begeisterung

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In den Palexpo-Hallen findet im März jeweils das erste grosse automobile Schaulaufen statt. Genf zählt zu den «big five» der weltweiten Autoshows. Das Interesse sowohl der Hersteller als auch der Besucher ist ungebrochen. Auf 106 000 m2, was der Fläche von rund 15 Fussballfeldern entspricht, wurden im grellen Scheinwerferlicht rund 900 Modelle gezeigt. Vom Grossserienfahrzeug bis zu exklusiven Kleinserien, Tuningfahrzeugen oder Exoten wie der innovativen jungen Elektro-Sportwagen-Marke Dendrobium aus Singapur. Apropos alternative Mobilität: Der Elektro-Hype der letzten Jahre ist gewichen. Oder anders ausgedrückt: Er ist zur Normalität geworden. Nahezu alle grossen Hersteller bieten heute batteriebetriebene oder –unterstützte Serienautos an. Die Zeichen der Zukunft sind längst erkannt. Vielleicht am wegweisendsten ist derzeit Hyundai. Die Koreaner lancieren ihren Kompaktwagen Ioniq gleich mit drei Antriebskonzepten: Benzin/Elektro-Hybrid, Plug-in-Hybrid und Strom.

Die Hersteller können aber auch Kleinwagen. Selten wurden in Genf so viele neue kleine Modelle vorgestellt. Vom Kia Picanto über den Suzuki Swift, den Ford Fiesta und den Seat Ibiza bis hin zum facegelifteten Toyota Yaris. Eine wichtige Rolle spielen auch weiterhin die Crossover und SUVs. Die Nachfrage ist gross. Auch in der Schweiz, wo grüne Politiker diese Fahrzeuge vor noch nicht allzu langer Zeit am liebsten von den Strassen verbannt hätten. Herausragende neue SUVs sind der neue Volvo XC60, der Range Rover Volar oder die Crossover-Neuheiten von Subaru und Mitsubishi. Dynamisch zur Sache geht es beim Honda Civic Type R oder dem Renault Alpine. Bei den Sportwagen zog traditionell Ferrari mit dem 800 PS starken 812 Superfast oder Porsche mit dem neuen GT3 und Panamera Sport Turismo sowie McLaren mit dem 720S das grösste Publikum an.

Insgesamt besuchten an den elf Publikumstagen rund 700 000 Autofans und gegen 10 000 Medienschaffende aus aller Welt den Genfer Automobil-Salon 2017. Bei den Farben hatte Rot die Nase vorne, vor Weiss und Blau.

Autor: Markus Rutishauser

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